Der Ablauf eines Sachverständigengutachtens im Garten- und Landschaftsbau
Ein Gutachten im Garten- und Landschaftsbau dient dazu, objektive und fachlich fundierte Bewertungen von Außenanlagen, Pflanzungen, baulichen Elementen oder technischen Einrichtungen zu liefern. Ob bei Streitigkeiten, Schadensfällen oder zur Qualitätssicherung – ein strukturiertes Vorgehen schafft Klarheit und Vertrauen.
Im Folgenden erfahren Sie, wie ein solches Gutachten abläuft und welche Schritte für Sie als Auftraggeber wichtig sind.

Schritt für Schritt: Vom Erstkontakt bis zur Gutachtenerstellungne Wertermittlung sinnvoll?
1. Erstkontakt und Auftragsklärung
Der Prozess beginnt mit Ihrer Kontaktaufnahme. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam:
- Anlass des Gutachtens: z. B. Schadensfall, Baumkontrolle, Bauabnahme
- Art des Gutachtens: Privatgutachten, Gerichtsgutachten oder Versicherungsgutachten
- Zielsetzung: z. B. Beweissicherung, Bewertung, Handlungsempfehlung
Dabei erläutere ich Ihnen den Ablauf, die voraussichtlichen Kosten und den zeitlichen Rahmen.
2. Angebotsphase und Beauftragung
Auf Basis der besprochenen Punkte erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Nach Ihrer Zustimmung und Unterzeichnung des Auftrags beginnt die eigentliche Gutachtenerstellung.
3. Dokumentensichtung und Vorbereitung
Vor dem Ortstermin analysiere ich relevante Unterlagen wie Pläne, Leistungsverzeichnisse oder Fotos. Dies ermöglicht eine gezielte Vorbereitung und effiziente Durchführung der Begutachtung.
4. Ortstermin und Befundaufnahme
Beim Ortstermin erfolgt die systematische Untersuchung des Objekts. Je nach Fragestellung können folgende Aspekte geprüft werden:
- Wegebeläge: Material, Verlegung, Fugenbild, Ebenflächigkeit
- Pflanzungen: Vitalität, Standorteignung, Pflegezustand
- Bauwerke: z. B. Mauern, Treppen, Teiche – auf Konstruktion und Zustand
- Technische Einrichtungen: z. B. Bewässerungsanlagen, Beleuchtung
Dabei werden gegebenenfalls Messungen durchgeführt und fotografische Dokumentationen erstellt.
5. Gutachtenerstellung
Basierend auf den gesammelten Daten erstelle ich ein strukturiertes Gutachten, das folgende Elemente enthält:
- Einleitung: Auftragsbeschreibung und Zielsetzung
- Befund: detaillierte Feststellungen vor Ort
- Bewertung: fachliche Einschätzung anhand geltender Normen und Richtlinien
- Fazit: klare Aussagen zur Fragestellung
- Empfehlungen: ggf. Vorschläge für Maßnahmen oder weitere Schritte
Das Gutachten wird Ihnen in der vereinbarten Form (digital und/oder gedruckt) übermittelt.


Was Sie als Auftraggeber wissen und vorbereiten sollten
Relevante Unterlagen
Für eine fundierte Begutachtung sind folgende Dokumente hilfreich:
- Pläne und Zeichnungen: z. B. Lagepläne, Pflanzpläne
- Leistungsverzeichnisse: zur Überprüfung der ausgeführten Arbeiten
- Rechnungen und Angebote: zur Nachvollziehbarkeit der Leistungen
- Korrespondenz: z. B. mit ausführenden Firmen oder Behörden
Vorbereitung des Ortstermins
- Zugang: Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Bereiche zugänglich sind.
- Anwesenheit: Ihre Anwesenheit oder die eines Vertreters ist wünschenswert, um Fragen direkt klären zu können.
- Fragen und Anliegen: Notieren Sie im Vorfeld spezifische Fragen oder Beobachtungen.
Transparenz und Kommunikation
Ein offener Austausch ist entscheidend. Zögern Sie nicht, Unklarheiten anzusprechen oder zusätzliche Informationen bereitzustellen. Je mehr Kontext vorliegt, desto präziser kann das Gutachten ausfallen.
Sie benötigen ein Gutachten im Bereich Garten- und Landschaftsbau in Rastatt oder Umgebung? Kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche Erstberatung. Gemeinsam klären wir Ihre Anliegen und den weiteren Ablauf.


